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Lokales DB
29.07.10 16:37 Uhr

„Baumeister der Heimat“

Von: Lorenz Märtl

Ministerpräsident Horst Seehofer mit Verdienstordensträgerin Marlene Mortler aus Dehnberg.

NÜRNBERGER LAND – Unter den 57 Persönlichkeiten, die gestern im Antiquarium der Residenz München aus der Hand des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer den Bayerischen Verdienstorden erhielten, war auch die CSU-Bundestagsabgeordnete, Kreisrätin und  stellvertretende Landesbäuerin Marlene Mortler aus Dehnberg.

Sie darf sich, wie Seehofer in seiner Laudatio sagte, zum Kreis der „engagierten und tatkräftigen Persönlichkeiten“ zählen, die „Bayerns Kapital sind und die durch Leistungsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein und Ausdauer unglaublich viel bewegt haben.“ Seehofer nannte die Ordensträger „Baumeister unserer bayerischen Heimat“, deren Einsatz den Freistaat weiter nach vorne gebracht habe. Für solch motivierte und zupackende Bürgerinnen und Bürgern wurde im Jahr 1957 der Bayerische Verdienstorden ins Leben gerufen.

Nach den Worten Seehofers ist der Bayerische Verdienstorden auch ein besonderes Symbol für die Eigenstaatlichkeit Bayerns. „Der Orden steht für die mehr als tausendjährige eigenständige Geschichte und Tradition unseres Freistaats“, so der Ministerpräsident.

Der Präsident des Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, bezeichnete Marlene Mortler als „starke und engagierte Frau aus dem landwirtschaftlichen Berufsstand“.

„Marlene Mortler nimmt seit Jahren öffentliche Aufgaben wahr und erbringt ihre Dienste für das bayerische Gemeinwesen, politisch in der CSU und im Bundestag, verbandspolitisch im Bayerischen Bauernverband als Stellvertretende Landesbäuerin sowie sozial und christlich im Kuratorium des evangelischen Dorfhelferinnendienstes“, heißt es in einer BBV-Pressemitteilung.

In Gratulationsschreiben würdigen Landesbäuerin Annemarie Biechl und Bauernpräsident Gerd Sonnleitner den langjährigen Einsatz von Marlene Mortler für den landwirtschaftlichen Berufsstand und für die Öffentlichkeit.

„Durch Ideenreichtum, Kreativität, Engagement und einen starken Willen gestalten und formen Sie unsere Demokratie aktiv mit“, betonte Sonnleitner.

Mit Marlene Morter wurden u.a. ausgezeichnet die Schauspieler Gerd Anthoff, Suzanne von Borsody und Hanna Schygulla, der Präsident des Bayerischen Gemeindetages, Dr. Uwe Brandl, der Bundestagsabgeordnete Josef Göppel aus Herrieden, Heinrich Mosler, Präsident der Handwerkskammer für Mittelfranken, Dr. Bernd Rödl, Geschäftsführender Partner der Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Rödl & Partner, Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken, Dr. Markus Söder, Staatsminister für Umwelt und Gesundheit und der Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl.

Im Rahmen der gestrigen Feierstunde hielt der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Dr. Johannes Friedrich den Festvortrag zum Thema: „Bildung – notwendiger Auftrag für Kirche und Gesellschaft“.

Der Bayerische Verdienstorden ist durch das Gesetz über den Bayerischen Verdienstorden vom 11. Juni 1957 geschaffen worden. Er wird „als Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk“ verliehen.

Derzeit gibt es 1800 lebende Träger des Bayerischen Verdienstordens. Nach der gestrigen Verleihung sind es 1857 sein. Die Zahl der Persönlichkeiten, denen der Bayerische Verdienstorden seit seiner Gründung vor 53 Jahren verliehen worden ist, erhöht sich auf insgesamt 5167, darunter 634 Frauen. Eine Besonderheit des Bayerischen Verdienstordens ist, dass die Zahl der lebenden Träger auf 2.000 begrenzt ist. Zu den Ordensträgern zählt auch der CSU-Landtagsabgeordnete Kurt Eckstein aus Hegnenberg.




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