Tausend Fragen an die Retter

HERSBRUCK - Viel zu entdecken gab es vor allem für die kleinen, aber auch für die großen Besucher des Blaulichttags, bei dem sich fünf Rettungsorganisationen im Posthof und am Hirtenmuseum präsentierten. Die Freunde und Helfer gaben neugierigen Besuchern gern Einblick in ihre Arbeit und erklärten ihre Fahrzeuge samt Ausrüstung.
Kurz nach Beginn des Blaulichttags hat sich am Stand der Wasserwacht am Eisenhüttlein schon eine kleine Menschentraube gebildet. Manche kommen extra, andere halten auf dem Weg zum Trempelmarkt kurz an. Viele Kinder, die sich für das große Rettungsboot interessieren, dürfen einmal selbst hinter dem Steuer sitzen und Kapitän sein. Auch das Wasserwacht-Auto mit der Tauchausrüstung wird von neugierigen Kinderaugen begutachtet. Einige Erwachsene informieren sich über Schwimmkurse, Training und Wasserrettung.
Gegenüber im Hirtenmuseum wird gerade ein Junge auf einer Trage festgeschnallt und in den Rettungswagen eingeladen - nur zur Demonstration. Die Sanitäter vom BRK zeigen, wie es im Notfall zur Sache geht. Kinder und Erwachsene löchern die Retter mit Fragen zu den vielen Instrumenten, Maschinen und Medikamenten im Wagen.
Am Posthof präsentiert sich die Bereitschaftspolizei mit Boot, Manschafts-Lkw und Polizei-Auto. Gespannt steigen Kinder und Erwachsene in den Laster und lassen sich alles zeigen. Kleine Polizei-Fans bekommen sogar mal eine schusssichere Weste übergestreift. Im Auto dürfen sich Mutige hinters Steuer setzen und das Blaulicht anmachen.
Eine besondere Attraktion ist die Vorführung der ASB-Rettungshundestaffel, die den Posthof in einen Hundeübungsplatz verwandelt. Um den Zuschauern die Arbeit mit den vierbeinigen Rettern zu zeigen, haben sich die Hundeführer etwas Besonderes ausgedacht. Ihre kaltschnäuzigen Partner müssen beim Gang über Leitern, Wippen oder durch Röhren ihr Können beweisen. Als Highlight dürfen sich kleine Zuschauer verstecken und von den Spürnasen finden lassen.
Ruhiger geht es hingegen bei der Feuerwehr zu, mit einem Brandschutzvortrag für Kinder. In der großen Scheune im Hirtenmuseum haben es sich Jungs und Mädels mit ihren Eltern auf Bänken bequem gemacht. Zwei Feuerwehrmänner sitzen an einem Tisch mit einem Telefon in der Hand. Unter anderem erklären die Löschkräfte, welche Fragen man bei einem Notruf beantworten muss: Was ist passiert? Wie viele Verletzte gibt es? Wo ist der Unfall? Welche Verletzungen? Und zu guter Letzt: Warten auf Rückfragen der Leitstelle.
Rebecca Haase




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