RSS-FeedsAnzeigenIhre ZeitungGemeindenKontaktImpressumSitemap
Lokales PZ
09.03.10 17:18 Uhr

Klarheit für Kläranlage

Von: Michael Scholz

Die 20 Jahre alte Kläranlage Großbellhofens muss rechtlich und wohl auch technisch auf den neusten Stand gebracht werden. Foto: Scholz

GROSSBELLHOFEN (mz) - Den Großbellhofenern könnten mittelfristig eine Kläranlagensanierung und damit entsprechende Beiträge ins »Haus» stehen, oder ein Anschluss des Kanals ans Schnaittachtal. So weit ist es aber noch nicht. Zunächst muss Schnaittach rasch die Erlaubnis beantragen, das geklärte Wasser weiter in den Röttenbach einleiten zu dürfen. Die zu erwartende Bedingung könnte dann eine Modernisierung sein.
Bereits vor einem Jahr hatte der Schnaittacher Bauausschuss beschlossen, das Ingenieurbüro zu wechseln. Jahrelang hätten die Planer es nicht geschafft, eine neue rechtliche Grundlage für den Abfluss des gereinigten Wassers in den Röttenbach zu schaffen. 2004 war diese abgelaufen. Dies war im Schnaittacher Bauausschuss zu erfahren.
Stephan Endres vom Ingenieurbüro Miller erläuterte jetzt den Räten, was nun dringendst zu tun ist: Schnaittach muss dem Wasserwirtschaftsamt den Qualitätsstandard der etwa 20-jährigen Kläranlage nachweisen. Laut dem Fachmann ist nicht mehr davon auszugehen, dass alles in Ordnung ist. Die Teiche sind auf 1000 Einwohner bemessen, 990 sind angeschlossen. Eine Reserve zum Beispiel für einen kleinen Gasthof muss sein. Dazu kommen geänderte, also strengere, Richtlinien seit 2004. In einem Nebensatz schätzte Endres den Investitionsbedarf auf eine halbe bis eine Million Euro.
Der Fachmann legte, unterstützt von Bürgermeister Georg Brandmüller, den Markträten nahe, gleich plausibel darzustellen, wie es seine Kläranlage auf den neuesten Stand bringen will. Er sieht zwei Möglichkeiten: in Großbellhofen investieren oder an die Anlage des Zweckverbandes Schnaittachtal anschließen. Diese beiden Alternativen müssten in einem Wirtschaftlichkeitsvergleich gegenübergestellt werden. Denn, so Endres: »Die Anlage, wie sie da unten steht, reicht für den Nachweis nicht aus.»
Johannes Merkel (CSU) fragte nach, ob nicht vom Vorgänger-Ingenieurbüro etwas zu holen sei, immerhin habe es seinen Auftrag verschleppt und nicht erfüllt. Bürgermeister Brandmüller verneinte. Als der Auftrag mit Zustimmung der Markträte an das Büro Miller ging, sei er auch zugleich neu vergeben worden.
Das neue Ingenieurbüro erhielt einstimmig den Auftrag für den Wirtschaftlichkeitsvergleich.




Kommentare

Keine Anmerkungen

Anmerkung hinzufügen

* - Pflichtangabe

Hinweis: Hinweis: Die Redaktionen behalten sich vor, Kommentare auch als Leserbriefe in den drei Heimatzeitungen zu veröffentlichen. Beleidigende oder anstößige Kommentare werden gelöscht. (Anm. d. Redaktion).

*
*


*
*


Skilifte und Langlauf-Loipen im Verbreitungsgebiet

twitter Stream

NAchrichten aus Nürnberg & Franken

Hier geht es zum Veranstaltungskalender


Link zur Startseite Der Bote Link zur Startseite Pegnitz-Zeitung Link zur Startseite Hersbrucker Zeitung Link zur Homepage N-land.de