Vier Bands sorgten für „Hammerparty“ am CJT


LAUF — Es war wieder „Gymrock“ am Laufer Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium angesagt und rund 2500 Jugendliche strömten wieder in die Aula um zu feiern und abzutanzen. Auch in diesem Jahr war die Traditionsveranstaltung wieder ein riesengroßer Erfolg.
Besonders gut wurde das von Arbeitskreis Veranstaltung und Schülermitverwaltung (SMV) organisierte Event von den „U-16-Jährigen“ angenommen. „Für die ist das ja wirklich die Party des Jahres“, so Melina Zahn, Vorsitzende des AKV. „Zwischenzeitlich hatten wir sogar Einlassstopp und konnten erst wieder Leute reinlassen, als die Kleineren gehen mussten, also um 22 Uhr.“
Sieben Euro kostete eine Karte für den Gymrock an der Abendkasse, sechs im Vorverkauf. Dafür bekamen die Gäste, größtenteils Schüler aus Lauf und Umgebung, vier namhafte Bands in der Aula geboten und im Keller des CJT eine eigene Disco Area mit den DJ’s „Timm Tollwut“ und „Dan Foray“.
Erstmal brachte DJ „Dan Foray die Leute zum tanzen, bevor später „Timm Tollwut“ die Mischpulte einnahm. „Besonders die jüngeren sind abgegangen“ freute sich DJ „Dan Foray“ alias Daniel Tripp, der letztes Jahr selber noch Abitur am CJT schrieb.
Bei den Bands machte ab 18.30 Uhr „Colon“ den Anfang, danach übernahmen „My Flint“. Headliner des Abends waren „Konrad 48“. Der Gymrock im Jahr 2011 klang mit „Beatfrog“ aus. Auch unter den Bands gab es über die Stimmung keine Diskussionen und alle waren hellauf begeistert vom feiernden Publikum. Diese Begeisterung beruhte voll und ganz auf Gegenseitigkeit. Chris(16) und Max(15) aus Leinburg fanden „My Flint“ besonders „überragend“. „ Wir sind zum ersten Mal hier, weil uns letztes Jahr alle erzählt haben was wir verpasst hätten. Und unsere Kumpels hatten voll und ganz Recht. Ist `ne Hammer-Party!“
Verpflegt wurden die feierwütigen Gäste mit Pizza und Muffins aus der Mensa und mit nichtalkoholischen Getränken sowie Bier von AKV und SMV. Über die Einnahmen des Abends verfügt die SMV, das Geld kommt also voll und ganz wieder der Schule zu Gute.
Auch Lehrer waren zufrieden
Auch die im Arbeitskreis aktiven Lehrer wie Ingo Körber waren mit dem Ablauf komplett zufrieden. „Die SMV und AKV hat das mal wieder perfekt organisiert und es ging alles reibungslos über die Bühne. Es gab keinerlei Zwischenfälle“. Dies lag wohl auch an den zwölf anwesenden Sicherheitsleuten und regelmäßigen Polizeistreifen.
Für Gemüter, die aufgrund der recht hohen Temperaturen in den verschiedenen Areas doch heiß liefen, gab es außerdem eine extra abgeschottete „Chill-Out-Area“ und natürlich hatte man auch die Möglichkeit raus auf den Pausenhof zu gehen.
Negative Stimmen gab es zwar auch, diese beschränkten sich aber auf den Altersdurchschnitt. „Diese Kinder sind so was von nervig“ schimpfte Katja (18) aus Lauf. „Ich kann’s kaum erwarten bis die endlich gehen müssen.“
Um Mitternacht war dann aber auch für den Rest Schluss. Zumindest im Gymnasium. Alle über 18 hatten noch die Möglichkeit im Acid Club weiter zu feiern. Der Eintrittspreis für die Aftershowparty war nämlich auch noch in der Gymrockkarte enthalten.
Luis Fischer




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