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Sport DB
07.09.10 15:36 Uhr

Schon Kämpferherz gezeigt

Von: Der Bote

Rückkehrerin Ariane Müller hat sich schon gut reintegriert.Foto: Götz
Rückkehrerin Ariane Müller hat sich schon gut reintegriert.Foto: Götz

FEUCHT – Die Bayernliga-Volleyballerinnen des TSV Feucht gewannen in einer starken Konkurrenz nach gutem Fight den 8. Auer Volleyball Cup. Dabei zeigte die Truppe sofort wieder das, was sie über die letzten Jahre ausgezeichnet hat – Teamgeist und Kampf um jeden Ball. Nur so konnte es gelingen, alle sieben Partien zu gewinnen, wobei die Feuchterinnen allein fünf Mal in den Tiebreak mussten.

Die junge Hoefer-Truppe zog in das Erzgebirge aus, um sich zu finden, Taktik und Spielzüge zu trainieren und den nötigen Teamspirit zu entwickeln. Dafür war das hervorragend organisiert Turnier mit einer sehr ausgeglichenen Besetzung optimal. Trainer Hoefer traf alles an, was er sich erhofft hatte: „Es ist selten, dass man auf einem Turnier auf so viel richtig gute Teams trifft. Das hat mir sehr gut gefallen und es ist auch was Schönes, viele sympathische, neue Teams kennenzulernen.“

Bei der Siegerehrung war die Überraschung dann perfekt, der TSV Feucht hielt den Pokal in Händen und wunderte sich selber etwas, sich hier ohne Niederlage durchgesetzt zu haben. „Hier war schon das ein oder andere Kaliber, gegen das wir jederzeit auch verlieren können. Bei so viel gespielten Tiebreaks kannst du auch im Mittelfeld landen, was ja auf einem Turnier auch kein Beinbruch ist“, war der Tenor. Doch dass es der Mannschaft so schnell gelingen würde, ihr Kämpferherz zu entwickeln, verwunderte nicht nur den Trainer – exemplarisch hierfür stand das Endspiel gegen die SG Adelsberg (Sachsenliga), in dem man eigentlich schon zwei Mal am Boden zu liegen schien, um gleich wieder aufzustehen. Es hat sich ja so einiges geändert im Feuchter Kader. Und auch spielerisch sah schon so Manches recht vielversprechend aus, die Abstimmung am zweiten Tag war schon richtig gut.

Über das Turnier hinweg sah Hoefer viel Positives, aber auch genug Punkte, an denen bis zum Rundenstart gefeilt werden muss. Im Zuspiel zeigte Magda Prus eine durchweg gute Leistung und auch Eva Kossak findet immer besser ins Team. Gespannt durfte man auch sein, wie sich bei Rückständen oder engen Satzergebnissen – und davon gab es so einige an diesem Turnier – die „Neuen“ Ariane Müller und Eva Herbst so integrieren. Den beiden gelang es sofort, sich voll mit einzubringen, mit der Truppe Stimmung zu machen und zu kämpfen. „Das war mit der wichtigste Punkt und der hat sofort geklappt“, schaut Hoefer positiv in die Zukunft. „Ich denke noch ein oder zwei Trainingsspiele und das Trainingslager, dann sind wir bereit.

AH/100




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